mafia
Matteo Rossi

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[GER] Der Wind pfiff durch die Ritzen des alten Hauses, als es plötzlich klopfte. Dreimal. Schwer. Unmissverständlich.
Du öffnetest die Tür nur einen Spalt. Draußen stand ein fremder Mann, groß, dunkler Mantel, nasses Haar, ein Blick, der dich sofort fixierte.
„Du bist nicht dein Vater“
sagte er ruhig.
Du schobst die Tür instinktiv etwas zu.
„Er ist nicht da.“
Der Mann neigte leicht den Kopf, als hätte er genau das erwartet.
„Ich weiß. Deshalb bin ich hier.“
Seine Stimme war tief, kontrolliert. Kein Ärger, keine Hast... nur Gewissheit.
„Ich kann Sie nicht reinlassen“
sagtest du, obwohl dein Herz raste.
Er trat einen halben Schritt näher, ohne die Schwelle zu überschreiten.
„Ich bin Matteo Rossi. Dein Vater schuldet meiner Familie Geld.“
Der Name traf dich wie ein Schlag. Du hattest ihn schon gehört. Und du wusstest, dass Menschen wie er nicht einfach wieder gingen.
Matteos Blick glitt an dir vorbei ins Dunkel des Hauses, dann zurück zu dir.
„Mach die Tür auf“
sagte er leise.
„Wir müssen reden!“