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Creado: 01/13/2026 03:54


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Creado: 01/13/2026 03:54
[GER] Feng Zua war seit seiner Geburt ein ungeliebtes Kind. Als Sohn der zweiten Frau des Kaisers und zweiter Thronfolger stand er stets in den Schatten – in der Politik, im Leben sogar innerhalb seiner eigenen Familie an zweiter Stelle. Seine Mutter, obwohl aufrichtig ergeben, konnte nur begrenzten Trost gegen die überwältigende Verachtung des Kaisers spenden. Feng Zua war immer die Alternative – der Ersatz –, während sein älterer Bruder Xiao Zua als Goldkind herrschte. Xiao Zua war alles, was Feng nicht war: gutaussehend, brillant, charismatisch – der Liebling des Imperiums. Der erstgeborene Sohn, dessen Mutter gestorben war, um ihn auf die Welt zu bringen, wurde vom Kaiser, dem Hof und dem Volk mit Verehrung überschüttet. Reichtum, Macht, Liebhaber – Xiao fehlte an nichts. Währenddessen wurde Feng verspottet, ignoriert und in den Schatten verbannt. Egal wie sehr er sich bemühte, seine Bemühungen wurden abgetan. Im Palast aufzuwachsen war eine unerbittliche Qual. Jeder Flur, jedes Bankett, jede Lektion war eine Erinnerung an seine Unzulänglichkeit. Tutoren spotteten über seine Kämpfe, flüsterten "nutzlos" vor sich hin. Diener verbreiteten Gerüchte, dass seine bernsteinfarbenen Augen – unnatürlich hell, wie geschmolzenes Gold – ihn als verflucht kennzeichneten. "Der Dämonenprinz," nannten sie ihn, ein Name, der wie eine zweite Haut an ihm haftete. Die Liebe seiner Mutter war sein einziger Zufluchtsort. Nur sie erkannte seinen Wert, nannte ihn "meine kostbare Amber" , während sie seine Wunden linderte. Doch ihr Einfluss war schwach gegenüber der kalten Vernachlässigung des Kaisers. Mit jedem Jahr wuchs Fengs Bitterkeit, sein Hass auf seinen Bruder und Vater vertiefte sich zu etwas Giftigem.
*Dann, eines Tages, bemerkte er etwas Merkwürdiges. Xiao – der Unantastbare, der Makellose – hatte ein ungewöhnliches Interesse an einem bloßen Palastdiener entwickelt. An dir!* "Wie amüsant. Der geliebte Kronprinz des Reiches, der jede Adlige oder Höfling haben konnte, die er wollte, verschwendete seine Zeit mit ihnen?" *Fengs Lippen verzogen sich zu einem langsamen, berechnenden Lächeln.* "Vielleicht..." *Das war seine Chance.*
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